Familie

#stopmobbing: Unsere Geschichte & unser Weg aus der Mobbing-Falle

stop mobbing

Ich habe bereits einige eurer Mobbing-Geschichten auf meinem Blog veröffentlicht. Heute gibts eine Neue…unsere persönliche Mobbing Geschichte!

Es ist jetzt knapp einen Monat her, dass meine Mädels die Schule wegen Mobbing gewechselt haben. Der Weg bis dahin war jedoch sehr schwer und steinig. Ich habe lange überlegt, ob ich darüber blogge. Es gab Momente in denen ich am liebsten garkeine Details mehr aus unserem Privatleben preis gegeben hätte. Doch ich finde es wichtig und richtig darüber zu reden und deswegen habe ich mich auch für den Blogpost entschieden, wenn er auch sehr privat ist. Vieles ist nur angerissen und nicht bis ins kleinste Detail ausgeführt, denn das würde den Rahmen vermutlich einfach sprengen. Ich versuche mich so kurz wie möglich zu halten, damit das lesen nicht allzu schwer fällt.

Wie es begann…

Hier muss ich etwas ausholen, denn im Prinzip begann es für unsere Tochter schon mit der Rückstellung in der Grundschule, welche schon einige Jahre zurück liegt. Schulisch war diese Rückstellung sicher eine gute Entscheidung, zwischenmenschlich aber eine Katastrophe. Sie hat nie Anschluss innerhalb der Klassengemeinschaft gefunden. Immer wieder kam sie nachhause und erzählte mit trauriger Stimme, dass sie wieder nicht mitspielen durfte in der Pause. Das sie nur zuschauen durfte. Nach einer Weile hatte sie sich damit aber einfach abgefunden nur ein stiller Beobachter zu sein.

Allein diese Tatsache stimmt mich noch immer tief traurig. Lehrer haben nie etwas bemerkt oder mitbekommen. Sie sei total integriert hörten wir immer wieder. Doch als wir die Schule dann mit dem Vorwurf kontaktierten und die Lehrer in der Pause mal auf unsere Tochter achteten wurde seitens der Schule festgestellt, dass sie wirklich fast immer alleine war. Das war jedoch erst in der 4. Klasse (2. Halbjahr) und die Rückstellung war im Jahr 2017.

Sie war also jahrelang allein! Und wenn ich zurück an meine eigene Schulzeit denke, waren die Pausen in denen man ausgelassen mit seinen Freunden spielen konnten, immer am coolsten. Doch für unsere Tochter waren die Pausen einfach nur trostlos und traurig.

Und dann kam Mobbing dazu

Als wäre es noch nicht schlimm genug, dass unsere Tochter immer allein war und niemanden hatte der sich für sie interessierte kam der Tag, an dem das Mobbing dazu kam.

3 Mädchen hatten sie im Visier, vermutlich weil sie eben immer allein und ein leichtes Ziel war. Diese Konstellation an sich war total verrückt, weil die Kinder eigentlich (von den Eltern aus), nichts miteinander zu tun haben durften. Hatten sie aber, auch wenn die Eltern es nicht wollten. Und genau diese Mädchen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Tochter zu hänseln, beleidigen und immer wieder auch schubsen oder schlagen. Eines der Mädchen war die treibende Kraft und die anderen beiden würde ich eher als ihre Marionetten bezeichnen. Fakt war jedoch, dass alle 3 ihre Anteile hatten, auch wenn die Eltern es bis heute nicht einsehen möchten.

Eine der Situationen war z.B., dass die Mädchen ihre Jacke vom Haken genommen, auf den Boden geworfen und draufgetreten haben. So getreten, dass sie kaputt gegangen ist. Doch viel schlimmer waren die täglichen verbalen Angriffe und Beleidigungen. Dieser emotionale Druck, dieses unwohl fühlen aufgrund der Beleidigungen und Blicke. Tag für Tag!

Die Schule war von Beginn an offenbar nicht in der Lage die Situation angemessen zu lösen. Es wurde zunächst eine Streitschlichtung durchgeführt. Eines der Mädchen (die Anführerin) hat jedoch direkt gesagt: nö, da mach ich nicht mit! Und so fand diese Streitschlichtung ohne dieses Mädchen statt. Mal ganz abgesehen davon, dass eine Streitschlichtung der denkbar schlechteste Weg ist mit einem Mobbingfall umzugehen, war die treibende Kraft nicht mal anwesend.

Unserer Tochter und uns als Eltern wurde dann gesagt, dass ihre Verweigerung nun dazu führe, dass sofortige Maßnahmen eingeleitet würden, sollte wieder etwas passieren. Zumal das besagte Kind sowieso auffällig und bekannt sei. Es dauerte natürlich nicht lang, bis wieder etwas passierte. Und wieder etwas passierte. Und wieder. Unserer Tochter wurde seitens der Schule volle Unterstützung zugesagt, dass sei an dieser Stelle mal zu erwähnen.

Doch dann kam der Tag, an dem das besagte Mädchen sie von hinten schubste, sie zu Boden fiel und sich das Knie aufschlug. Natürlich ist unsere Tochter direkt zur Hofaufsicht, doch ihre Ansprech- bwz. Vertrauensperson war nicht da. So konnte es am nächsten Tag erst geklärt werden. Allerdings kam dann nur, dass die Schule beiden nicht glauben könne. Pam! Damit war das vertrauen und die einzige und letzte Bezugsperson für unsere Tochter verloren. Wer sollte ihr jetzt noch glauben, geschweige denn helfen? Und so schloss sie sich während der Pausen (die eigentlich spaß machen sollten), immer wieder auf der Mädchen-Toilette ein.

Niemand interessiert sich

Ihre Mitschüler haben immer wieder mitbekommen, wenn unsere Tochter gehänselt, beleidigt oder geschubst wurde – doch niemand hat ihr geholfen. Ein paar Tage lang gab es mal einen Jungen, der ihr zur Seite stand. Doch das war schnell erledigt. Auch mit den mobbenden Mädchen war sie zeitweise und immer wieder mal befreundet. Doch allein die Konstellation unter diesen Mädchen war so schwierig (der eine durfte ja nicht mit dem anderen befreundet sein), dass sie immer wieder zwischen den Stühlen stand.

In der ganzen Zeit gab es auch niemanden seitens der Eltern (aus der Klasse unserer Tochter), der sich für uns interessiert hätten. Alle haben es mitbekommen, jeder tuschelte, doch niemand hat mal gefragt, was denn überhaupt los sei. Auch nicht, als unsere Tochter wieder einmal weinend aus der Schule kam und es ein Dutzend Mütter aus der Klasse meiner Tochter mitbekamen. Niemand hat mal angerufen oder nachgefragt. Einfach niemand. Das zeigt mir deutlich, dass nicht nur bei den Kindern einiges schiefläuft, sondern auch bei den Eltern. Würde ich mitbekommen, dass ein Kind aus der Klasse meiner Tochter gemobbt wird, würde ich doch mal nachfragen.

Und auch die Schule schien offenbar kein großes Interesse zu haben. Ob es überhaupt Mobbing sei, müsse erstmal geprüft werden, hieß es in einem Gespräch mit Schulamt und Schule. Wie lange soll so etwas denn dauern? Bis ein Kind komplett kaputt ist? Bis ein Kind tod ist? Mir ist das noch immer ein Rätsel.

Und dann riß uns die Hutschnur…

Wir fühlten uns so machtlos, hilflos und allein gelassen. Es ist garnicht in Worte zu beschreiben wie man sich als Eltern fühlt, wenn das eigene Kind so leidet. Und wie muss es dann erst dem Kind selbst gehen? Immer wieder kam unsere Tochter weinend aus der Schule. Im Grunde täglich! Die Schule spielte es unserer Meinung nach immer wieder runter und hatte weder das gewisse Durchsetzungsvermögen den mobbenden Kindern gegenüber noch das nötige Einfühlungsvermögen für unsere Tochter. Und so haben wir einen Facebook Post verfasst, in dem wir all unseren Unmut und unsere Ängste verfassten. Und damit begann ein Spießrutenlauf für unsere Tochter. Denn jetzt fühlte sich die Schule an den Pranger gestellt und wusste nun garnicht mehr mit unserer Tochter umzugehen. Also haben sie sie einfach links liegen lassen und garnicht mehr beachtet. Jetzt waren wir das Problem, die bösen Eltern, die die Öffentlichkeit nutzten, um die Schule anzuprangern.

Anrufe & Gespräche mit anderen Eltern

Interessant und aufschlussreich waren die vielen Gespräche aufgrund unsere öffentlichen Postes, Nachrichten und Telefonat mit anderen Eltern, deren Kinder ebenfalls gemobbt wurden. Und dann kam ein Anruf einer Familie, die exakt das gleiche, mit exakt dem gleichen Kind letztes Jahr durchlebt haben. Wahnsinn, oder?

Das wir das Ganze ganz sicher nicht taten um die Schule ärgern oder anprangern zu wollen, sondern aus völliger Verzweiflung schien garnicht in Frage zu kommen. Nun denn, jetzt war das Thema „Mobbing“ eher Nebensache. Die Öffentlichkeit war ein viel größeres Problem und bei einem gemeinsamen Termin mit dem Schulamt war schnell klar, dass es hier keinen gemeinsamen Nenner mehr geben würde.

Für uns stand der Entschluss „Schulwechsel“ ohnehin eigentlich fest, wir hätten (mit einer gemeinsamen, richtigen Lösung) aber auch noch einen Versuch gewagt. Doch das war nicht erwünscht. Das Vertrauen sei verloren. Ich frage mich rückblickend allerdings, ob jemand mal über unser Vertrauen nachgedacht hat? Wir sind die, die ihr Kind in eine Schule schicken, in der es täglich gemobbt wird. Und bis dato hatte niemand wirklich geholfen.

Doch auch das war nicht so einfach…

Ein Schulwechsel war von nun an die einzige Lösung für alle Parteien. Doch das stellte sich schnell als schwierig raus. Man müsse ja erstmal einen neuen Platz finden, zumal unsere Tochter ja nur noch bis zum Sommer zur Grundschule ginge. Mal ganz abgesehen davon, dass die alte Schule alle Grundschulen im Umkreis von 10 km offenbar schon „geimpft“ hatte, was unseren öffentlichen Facebook Post anging. Doch dann bekamen wir einen wirklich wertvollen Tipp von unserer Anwältin (auf das Thema Anwalt gehe ich gleich noch ein).

Was man gegen Mobbing tun kann!

Ein ganz wichtiger Grund, weswegen ich mich für den Blogpost entschieden habe ist der, dass ich unsere Tipps an euch weitergeben möchte. Wir haben nicht nur tatenlos zugesehen und gehofft, dass sich alles von allein erledigt. Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan, um aus der Mobbing-Falle zu entkommen und es letztlich auch geschafft. Und genau das möchte ich mit euch teilen denn ich weiß, wieviele von euch bzw. euren Kindern gerade in der gleichen Situation stecken.

Ganz wichtig zu Beginn: sollten eure Kinder gemobbt werden, führt ein Mobbingtagebuch. Hierin wird jeder noch so kleine Vorfall schriftlich festgehalten. Wird euer Kind verletzt, macht Fotos davon. Werden Sachen beschädigt, auch diese bildlich festhalten. Und ich habe ab einem bestimmten Punkt auch jeden einzelnen Vorfall per Email an die Schule geschickt.

Gespräch und Lösung mit der Schule suchen

Das beste ist natürlich, wenn die Schule das Problem ernst nimmt und sofort handelt. Denn dann kann man sich im Prinzip alle weiteren Schritte sparen. Geht also zunächst ins Gespräch mit der Schule! Dort muss eine Lösung gefunden werden und das Mobbingopfer sofortigen Schutz erfahren. Erst wenn euch hier nicht geholfen wird, solltet ihr weitere Schritte einleiten.

Schulwechsel wegen Mobbing: So klappt der sofortige Schulwechsel bei Mobbing

Der Schulwechsel wegen Mobbing ist nicht einfach, dass haben auch wir immer wieder zu hören bekommen. Hier müsse sowohl Schulamt als auch Schule zustimmen und die andere Schule einen erstmal aufnehmen. Und wie schon gesagt, kannten uns alle Schulen schon.

Doch dann haben wir den alles entscheidenden Tipp von unserer Anwältin bekommen. Wenn wir den Kreis der Schule wechseln, muss die neue Schule uns nur aufnehmen und niemand anderes zustimmen. Ein Schulwechsel hängt somit einzig und allein von der Aufnahme der neuen Schule ab. Und so haben wir uns mit einer Schule in einem anderen Kreis in Verbindung gesetzt. Natürlich wusste auch diese Schule schon bescheid, doch dort fanden wir ein offenes und sehr verständnisvolles Ohr und die sofortige Hilfe. Wir wurden angenommen! Diesen Tag werde ich nie vergessen und ich könnte heute noch heulen, wenn ich daran denke. Uns ist ein Felsbrocken vom Herzen gefallen, denn damit wäre das Mobbing sofort beendet.

Was man noch tun kann / sollte: Anzeige bei der Polizei erstatten

Wir haben uns natürlich auch Rat bei der Polizei eingeholt. Eine Anzeige gegen das bzw. die mobbenden Mädchen wäre aussichtslos, weil die Kinder noch keine 16 Jahre alt sind. Es würde nicht einmal in den Akten vermerkt, so dass bei Straffälligkeiten in späteren Jahren schon etwas in den Akten stünde. Auch eine Anzeige gegen die Eltern, weil sie ja nunmal für ihre Kinder haften, macht keinen Sinn. Hier gibt es andere Mittel und Wege, doch dazu kommen ich gleich.

Das einzige was wir nun machen konnten und wozu uns auch geraten wurde, war eine Anzeige gegen die Schule zu erstatten und zwar wegen „Verletzung der Aufsichtspflicht von Schutzbefohlenen“. Wir geben unsere Kinder während der Schulzeit in die Obhut der Schule und die muss im Falle von Mobbing auch einstehen. Und so haben wir die Anzeige erstattet.

Hilfe vom Anwalt: Zivilrechtliche Schritte einleiten

Von einer anderen Mutter (ebenfalls wegen unserer Öffentlichkeit im Übrigen) haben wir den Tipp und eine konkrete Adresse einer Anwältin bekommen, die sich mit Mobbing sehr gut auskennt. Zum Glück haben wir bei ihr sehr schnell einen Termin bekommen, denn danach hat sich sehr schnell, sehr viel für uns und unsere Tochter verändert.

Zunächst haben wir besprochen, was wir tun können. Da die Anzeige gegen die Schule bei der Polizei schon erstellt war, brauchten wir hier (erstmal) nicht weiter vorzugehen. Hier müsse erst abgewartet werden, was nun passiert.

Den Tipp mit dem Schulwechsel in einen anderen Kreis habe ich ja bereits erwähnt und allein dafür hat sich dieser Besuch schon gelohnt, denn ohne diesen Tipp (und da bin ich mir sicher), wäre unsere Tochter heute noch an der Schule.

Gegen das mobbende Kind und die Familie konnten wir zivilrechtlich vorgehen. Die Familie bzw. das mobbende Kind bekommt klare Vorgaben was sie zu tun und eben nicht zu tun hat und wenn sie sich nicht daran hält, erfolgt ein sofortiges Bußgeld. In diesen Vorgaben ist z.B. auch ein Kontaktverbot integriert was besagt, dass das mobbende Kind sich nicht weiter als 20 m nähern darf. Und seid die Familie diese Post bekommen hat, ist Ruhe! Offenbar wirkt bei manchen Menschen nur die Androhung hoher Bußgelder.

Jugendamt informieren bzw. kontaktieren

Auch das Jugendamt sollte in so einem Fall informiert werden, vorallem dann, wenn eine Familie bzw. ein Kind sowieso schon bekannt ist. Wir haben das Jugendamt sowohl schriftlich (per Einschreiben Rückschein) also auch in einem persönlichen Termin über die Missstände aufgeklärt. Wir wissen letztlich zwar nicht was das Jugendamt mit diesen Informationen nun anfängt, aber auch diese Stelle wollten wir nicht auslassen.

Untere und obere Schulbehörde mit ins Boot holen

Sämtlichen Schriftverkehr den wir geführt haben ist in Kopie an die untere und obere Schulbehörde gegangen. So kann nachher niemand sagen, er habe nichts gewusst.

Wie es meinen Kindern jetzt geht!

Kurzum: einfach hervorragend! Wir hatten große Angst das unsere Kinder und vorallem unsere Große keinen Anschluss finden würde. Sie wechselte schließlich kurz vor Schulende in die 4. Klasse. Alle hatten bereits tiefe Freundschaften geschlossen und sie käme nun so kurz vor knapp in eine bestehende Gemeinschaft. Doch bereits am ersten Tag waren beiden Mädels voll integriert und angenommen. Nena hat seitdem so viele Verabredungen, wie zuletzt in Kindergarten. Zweimal hat eine ihrer Freundinnen sogar schon hier übernachtet und das, obwohl wir die Eltern und Kinder bisher kaum kennen.

Uns sind sowohl die Lehrer als auch die Eltern und Kinder so offen und freundlich begegnet, dass nicht nur die Kinder sich auf Anhieb wohl fühlten, sondern auch uns als Eltern der letzte Steinbrocken vom Herz gefallen ist. Für uns gab es somit ein „Happy-End“, doch die Zeit bis dahin werden wir niemals vergessen und sicher auch noch lange aufarbeiten müssen.

Mobbingfreie Schulen gibts nicht!

Unsere Grundschule hatte offenbar ein großes Problem damit, sich die Mobbing-Problematik einzugestehen. Warum und weshalb, dass wissen wir bis heute nicht. Fakt ist jedoch, dass es in der heutigen Zeit keine Schule mehr gibt, an der es kein Mobbing gibt. Deswegen ist Mobbingprävention einfach wahnsinnig wichtig. Unsere neue Schule ist im Vergleich zur alten Schule sehr klein, doch selbst dort wird das Thema Mobbing täglich im Unterricht behandelt. Und wenn Mobbing passiert, muss einfach sofort gehandelt werden. Ich würde mir für die verbliebenen Kinder an der alten Schule wirklich wünschen, dass auch hier das Thema Mobbing bald angegangen wird. Denn nur wer dagegen arbeitet und die Kinder aufklärt, kann etwas bewirken und dagegen steuern. Ich selbst hatte Kontakt zu einer Initiative die an den Schulen tolle Präventionsarbeit leisten und wer mal schauen will, kann das gerne hier tun!

Lass die Leute reden…

Von den Eltern und Kindern unserer alten Schule kam (außer von den Freunden unserer Jüngsten) nichts. Niemand hat mal nachgefragt und wenn ich mal jemanden beim Einkaufen oder unterwegs treffe, fragt auch niemand nach. Ich glaube viele Eltern wissen garnicht, wie schlecht es uns und unserer Tochter wirklich ging. Aber es gibt natürlich auch die, die es einfach nicht juckt. Aber wisst ihr was, es ist mir auch egal. Sollen die Leute denken was sie wollen. Wir wissen wie es wirklich war und hätten sicher auch nie über solche Schritte und einen Schulwechsel nachgedacht, wenn alles nur larifari und lapidar gewesen wäre. Ich wünsche diesen Personen nur, dass sie selbst nie in diese Situation kommen. Obwohl…

Das könnte dir auch gefallen

14 Kommentare

  • Reply
    Ebbi
    8. Mai 2019 at 17:54

    DANIELA! Ich bin so froh, dass es euch besser geht. In deinen Stories konnte ich es ja schön hören.

    Ebenso finde ich es klasse und ganz stark von dir, dass du es aufschreibst und somit auch anderen Hilfe gibst.

    Euch weiterhin alles Gute

  • Reply
    Kerstin
    9. Mai 2019 at 05:16

    Danke für diesen Beitrag! Danke.
    Ich wünsche euch alles Gute!

  • Reply
    NeLuMum
    9. Mai 2019 at 05:59

    Hallo Daniela,

    ich kann mir nicht wirklich vorstellen wie schlimm es für euch gewesen ist. Wenn das eigene Kind leidet und niemand diese Dringlichkeit erkennt und helfend beiseite steht – schrecklich!

    Es ist toll und bewundernswert, wie ihr für eure Tochter gekämpft habt! Auch wenn es für eure Tochter super schwer war, kann sie sich aber immer sicher sein, dass ihr für sie da seid und ihr beisteht – komme was wolle! Das ist viel wert.

    Danke für die wirklich hilfreichen Tipps. Ich hoffe sehr, dass ich sie nie anwenden muss, aber für alle anderen Mobbingopfer ist dieser Blogbeitrag eine Bereicherung !

    Danke für eure Geschichte❤️

    • Reply
      Daniela
      9. Mai 2019 at 08:08

      Lieben dank für dein Feedback! Und du sagst es, wenn niemand die Dringlichkeit erkennt ist man einfach verloren.

      Ich hoffe, dass ich vielen Betroffenen so Mut machen und helfen kann.

  • Reply
    Anne
    9. Mai 2019 at 08:38

    Sehr guter und wichtiger Artikel! Danke dafür! Was jetzt noch interessant wäre, wäre der Umgang mit dem eigenen Kind, wenn es nicht das Opfer, sondern der Täter ist. Das würde ich spannend finden.
    Meine Zwerge sind noch im Kindergarten und haben zum Glück mit dem Thema noch nichts zu tun. Aber wer weiß wie es mal kommt…

    • Reply
      Daniela
      9. Mai 2019 at 08:42

      Ja das stimmt, dass wäre in der Tat interessant. In unserem Fall ist die Familie bzw. sind die Familien allerdings sehr uneinsichtig. Von daher kann ich da leider überhaupt nichts zu sagen.

  • Reply
    Severina
    9. Mai 2019 at 09:44

    Halo Daniela, du schreibst bei Instagram, dass auch Lisi gewechselt hat, ist sie auf der selben Schule wie Nena jetzt? Und wie weit ist diese Schule jetzt von der alten weg?

    • Reply
      Daniela
      9. Mai 2019 at 09:46

      Hey,
      ja – beide Kinder haben diese Schule verlassen, denn wir hätten auch die kleine Schwester nicht dort zurückgelassen. Uns wurde ja nicht geholfen und wir hätten kein gutes Gefühl habt, sie dort alleine zurück zu lassen. Auch wenn sie selbst überhaupt keine Probleme dort hatte. Die Mädels sind jetzt wieder zusammen auf einer neuen Grundschule.

      Die neue Grundschule ist keine 5 km entfernt. Also alles cool. Zudem liegt die neue Grundschule auf dem gleichen Weg, die zur weiterführenden Schule auf die Nena ab Sommer 2019 gehen wird. Ist also ein Weg für mich.

  • Reply
    Severina
    9. Mai 2019 at 10:02

    Hey, das hört sich doch super an, das freut mich, wünsche Nena, dass sie nie wieder in Kontakt mit solchen mobbenden Kindern kommt.
    Ich hab während meiner Unizeit eine Arbeit über Mobbing geschrieben, und man glaubt es nicht, wie oft das gerade an Grundschulen vorkommt und bevor man sich ewig mit den Mobbern rumschlägt ist es echt besser, man geht andere Wege. Wenn ich in einer schimmligen Wohnung sitze, nützt es mir auch nichts sie aufzuhübschen oder zu dekorieren, sondern ich suche mir eine schöne, neue Bleibe. Alles Gute euch!

  • Reply
    Catrin
    9. Mai 2019 at 11:35

    Danke für diesen tollen Artikel und die vielen wertvollen Tipps! Ich hoffe ich werde sie nie brauchen, aber falls wir oder jemand in unserem Umfeld doch mal in so eine Situation kommt, weiß ich jetzt wo ich einen tollen Leitfaden für einen Ausweg finden kann. Danke dafür!

    Ich hoffe bei euch bleibt jetzt alles so gut wie es ist und der nächste Schulwechsel klappt genauso reibungslos wie der letzte.
    Liebe Grüße
    Catrin

  • Reply
    Silvia Jung
    13. Mai 2019 at 19:24

    Wow Respekt ; dass endlich jemand dies so schreibt .Wir selbst sind z.Zt.von Mobbing auf d.Grundschule betroffen .Hoffe jetzt nach dem Schulwechsel wird es meiner Tochter besser gehen .Der Artikel von dir beschreibt genau unseren letzten 3Jahre
    Danke und alles gute
    Silvia

    • Reply
      Daniela
      14. Mai 2019 at 06:23

      Lieben Dank für deinen Kommentar.
      Schön, dass ihr es auch geschafft habt.
      Euch auch alles alles liebe!

Schreibe einen Kommentar