Familie

Danke für 2 Gesunde Kinder

jako-o Schlafsäcke

Gerade heute morgen habe ich mich via Instagram mit einer anderen Mami (Bianca von konfettiimherz) über „kleine Unfälle“ mit Kindern ausgetauscht. Diese kleinen Unfälle passieren und wenn sie passieren, bleibt die Welt für uns Eltern einen Moment lang stehen. Wir geraten in Panik, machen uns größte Sorgen und stehen nicht selten wie gelähmt daneben. Doch am Ende bleibt meist nur ein großer Schrecken, vielleicht ein gebrochener Arm oder ein Bein und ein paar graue Haare. Doch was ist, wenn dieser „Unfall“ nie zu enden scheint…

Unfälle passieren und enden

In unserem Sommerurlaub hat Nena sich verletzt. Die beiden durften schon allein mit dem Fahrrad losziehen und haben die meiste Zeit an der Pferdeweide verbracht. Dann passierte es, Nena griff über den Zaun zum Pferd und hat sich den gesamten Unterarm an einem Draht aufgeschnitten. Sie kam angerannt und als sie um die Ecke bog fing sie fürchterlich an zu schreien und man sah ihr die Angst an. Ich dachte im ersten Moment, es wäre etwas mit ihrer kleinen Schwester passiert und ihr könnt euch vorstellen, welches Gedanken-Kino sofort abläuft. Dann erst habe ich ihren Arm gesehen und versucht sie zu beruhigen und zu trösten. Nena selbst dachte wirklich, dass ihr Arm jetzt amputiert werden müsse (wie kommen Kinder auf sowas)? Nach einer Weile konnte ich sie beruhigen und am Ende war es garnicht so schlimm, wie es im ersten Moment schien.

Wenn ich an Lisi´s Fahrradunfall zurück denke, wird mir immer noch ganz heiß und kalt. Dieser Moment hat mir mindestens nen halben Kopf grauer Haare beschert. Bei diesem Unfall habe ich wirklich gedacht, dass jetzt alles vorbei ist. Aber ich möchte die ganze Geschichte jetzt nicht wieder auspacken. Wen es interessiert, der kann hier nachlesen.

Wie ein „ewiger Unfall“

Doch was ist, wenn man Kinder hat die wirklich ernsthaft krank sind. Die so krank sind, dass jeder Tag so kostbar ist, dass es der letzte sein könnte. Das muss doch wie ein Unfall sein, der nie zu enden scheint? Diese Gefühle und Gedanken der Eltern von kranken Kindern kann ich mir kaum ausmalen. Es muss einfach schlimm sein, fast als wäre man in einem Alptraum gefangen. Wenn man nichts tun kann, als da zu sein und zu zuschauen. Grausam und allein der Gedanke daran lässt mir die Tränen in die Augen schießen.

Ich hoffe wirklich sehr, dass ich damit jetzt niemanden vor den Kopf stoße, denn über dieses Thema zu schreiben ist nicht so einfach. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich hier einfach nur meine Gefühle zu diesem Thema niederschreibe und wirklich allergrößten Respekt vor betroffenen Familien mit kranken Kindern habe. Mir ist es ein Rätsel, wie man das aushalten kann. Aber wiederum hält man sowas als Eltern einfach aus! Ich bewundere euch alle für diese Stärke!

Sei dankbar und vergiss nie…

Immer wenn man selbst eine schlimme Situation erlebt, sich in einer scheinbar ausweglosen Situation befindet oder die Kinder einen wieder an den Rande des Nervenzusammenbruches führen sollte man daran denken, dass es viel schlimmer sein könnte. Das wichtigste überhaupt ist nämlich, dass wir und unsere Kinder gesund sind, oder? Gesundheit ist ein Geschenk Gottes und kann mit keinem Geld der Welt erkauft werden.

Wenn ich zaubern könnte, würde ich alles Leid dieser Welt und vorallem das Leid aller Kinder dieser Welt einfach wegzaubern. Krankheit, Misshandlungen, Krieg, Hunger! All diese Dinge machen mich so unsagbar traurig und gleichermaßen wütend. Warum muss es all das überhaupt geben? Warum dürfen nicht alle Kinder in Frieden und vorallem Gesund groß werden? Warum gibt es für schlimme Krankheiten noch immer kein „Gegenmittel“?

Ich hoffe und bete dafür, dass wir niemals in eine solche Situation geraten. Mehr kann ich nicht tun! Allen Eltern, die schon mitten in einer solchen Situation stecken, wünsche ich ganz viel Kraft und Mut weiterzumachen. Gebt niemals auf!

Darf ich Dir noch was empfehlen?

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