Ratgeber

Eigenes Konto für Jugendliche

Die Kinder werden so schnell groß und irgendwann sind sie keine Kinder mehr, sondern Jugendliche. Diese Zeit kann sehr nervenaufreibend sein, denn die Pubertät ist einfach anstrengend. Plötzlich sind Mama & Papa nur noch doof, wie eigentlich alles um sie herum und der ein- oder andere Wutausbruch steht an der Tagesordnung. Aber auch diese Zeit vergeht, wie bisher alle Phasen im Leben des Kindes und man wächst mit ihnen und lernt damit umzugehen. Wichtig ist, dass unsere Jugendlichen lernen mit Geld umzugehen, spätestens wenn sie ihr eigenes Geld verdienen. Ein Jugendgirokonto ist eine tolle Sache, um den Kindern diese Verantwortung beizubringen. Sie bekommen ihr Taschengeld aufs eigene Konto und müssen mit diesem Geld klarkommen! Zuschüsse von Mami & Papi gibt es nicht, das Geld was auf dem Konto ist, muss reichen.

Bildquelle: Fotolia © lulu / ritirare denaro

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Welches Konto für Jugendliche?

Das Jugendgirokonto sollte am besten ein Konto sein, für das keine Kontoführungsgebühren anfallen, denn sie möchten ihr Geld ja auch für die eigenen Zwecke ausgeben. Viele Banken bieten von Haus aus ein kostenloses Jugendgirokonto an und in praktischen Vergleichstabellen findet man alle Daten & Fakten ganz übersichtlich und auf einen Blick. Es gibt Banken, die ein Jugendgirokonto schon ab 7 Jahren anbieten – das finden wir wiederum etwas früh. Aber ab welchem Alter man das Girokonto fürs Kind einrichtet, liegt natürlich bei den Eltern und jeder entscheidet hier für sich selbst. Grundsätzlich ist es möglich ab 7 Jahren und bis zu einem max. Alter von bis zu 30 Jahren – je nach Bank!

Wieviel Geld für Jugendliche?

Man sollte sich zusammen mit den „jungen Erwachsenen“ hinsetzen und einen Betrag vereinbaren – es bietet sich allerdings an, wenn sich die Eltern schon vor diesem Gespräch einen Betrag überlegen, damit sie nicht in Erklärungsnot geraten. Oft nehmen die Eltern hierfür auch das Kindergeld und manche legen auch noch eine Schippe oben drauf. Der Betrag wächst mit den Jugendlichen und man fängt klein an, kann dann mit den Jahren aber aufstocken.

Eigenständigkeit trainieren

Sind die Kinder dann erstmal in einer Ausbildung und bekommen ihr eigenes Geld, möchten viele auch ihre eigene Wohnung etc. Wenn sie bis dato schon gelernt haben, mit dem Geld was ihnen zur Verfügung steht klar zu kommen, ist der Grundstein für ein eigenständiges Leben geebnet. Viele Eltern unterstützen auch weiterhin ihre Kinder, vorallem wenn sie in der Ausbildung nicht genug verdienen oder aber auch studieren möchten. In welcher Höhe diese Unterstützung stattfindet, liegt natürlich auch wieder bei den Eltern.

 

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