Ratgeber

Die Wichtigkeit von Folsäure in der Schwangerschaft

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Bei schwangeren Frauen verändert sich in den neun Monaten der Schwangerschaft nicht nur der Hormonhaushalt, die Psyche und der Körper, sondern auch die Einstellung zu sich selbst und ihrer Umwelt. Immerhin sorgen sie ab dem Zeitpunkt, an denen sie von ihrer Schwangerschaft erfahren, nicht nur für sich selbst, sondern gleichzeitig für das noch ungeborene Kind. Sie hören in den meisten Fällen auf zu rauchen und zu trinken und bemühen sich um eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung. Ein wesentlicher Bestandteil diesbezüglich: Die vermehrte Aufnahme von Folsäure. Damit das Kind im Mutterleib sich gesund entwickelt, sollten schwangere Frauen bis zur Entbindung bzw. Geburt auf ihre Ernährung besonders achten. Den ungefähren Geburtstermin können Frauen im Übrigen unkompliziert auf verschiedenen Online-Plattformen, wie zum Beispiel unter Doppelherz ermitteln, so dass sie ganz genau überblicken können, in welcher Phase der Schwangerschaft sie sich gerade befinden und wann sie ihren Nachwuchs endlich in den Armen halten können.

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Das Baby im Bauch!

Das unverzichtbare „Schwangerschaftsvitamin“ Folsäure

Folsäure gehört zu den B-Vitaminen und ist unabhängig von einer Schwangerschaft für zahlreiche lebensnotwendige Vorgänge im menschlichen Körper verantwortlich. So ist Folsäure beispielsweise an der Blutbildung beteiligt und regelt zudem etliche Wachstumsprozesse des Körpers. Gerade in der Schwangerschaft ist Folsäure immens wichtig, da es die Zellbildung und Zellteilung fördert und die Entwicklung des Embryos – vor allem seines Gehirns und Nervensystems – im Mutterleib fördert. Mediziner sind sich einig, dass eine frühzeitige Aufnahme von Folsäure insbesondere in den ersten Wochen der Schwangerschaft das Risiko für Fehlbildungen wie eine Kiefer- und Gaumenspalte, eines offenen Rückens oder gar einer Frühgeburt verringert. Um derartige Schäden und Missbildungen zu verhindern und Mutter sowie Kind bestmöglich zu schützen, empfehlen Mediziner schon ab dem konkreten Kinderwunsch eine ausreichende Versorgung mit Folsäure. Spätestens vier Wochen vor einer Schwangerschaft sollten Frauen demnach auf eine entsprechende Folsäure-Versorgung achten.

In welchen Lebensmitteln ist Folsäure enthalten?

Die Deutschen nehmen nachweislich nicht die empfohlene Menge an Folsäure in ihrer Ernährung zu sich, das heißt, in Deutschland herrscht immer noch weitestgehend ein Folsäuremangel. Dabei ist es gar nicht mal so schwierig, die empfohlene Dosierung zu sich zu nehmen. Denn Folsäure ist in allen grünen Gemüse- und Obstsorten enthalten, wie zum Beispiel in Brokkoli, Spinat und in Trauben. Aber auch in etlichen stärke- und proteinhaltigen Lebensmitteln wie Milch, Ei, Kartoffel oder Reis ist ein Anteil an Folsäure enthalten. Allerdings macht der Folsäureanteil nur eine geringe Menge in den eben erwähnten Lebensmitteln aus, so dass eine zusätzliche Aufnahme des Vitamins mit Hilfe von Ergänzungsmitteln anzuraten ist. Das ist vor allem deshalb so nötig, da Folsäure äußerst hitzeempfindlich ist und beim Kochen der Lebensmittel weitestgehend aufgelöst wird. Ergänzende Produkte sind demnach für Schwangere sehr wichtig, da in den meisten Fällen der Bedarf an Folsäure auf natürliche Weise nicht erreicht wird. Ebenso ist es wichtig, gerade in dieser besonderen Phase auf eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung zu achten, damit der Fötus mit allen wichtigen Stoffen gut versorgt wird. Auch einem Eisenmangel sollte vorgebeugt werden.

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