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Schwangerschaftsbeschwerden – Wassereinlagerung

Babybauch wassereinlagerungen

Viele Schwangere leiden unter massiven Wassereinlagerungen ab der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. Die Schuhe wollen nicht mehr passen, die Socken und der Schmuck schneiden unangenehm in die Haut ein. Vor allem bei warmem Wetter scheint sich das Ganze auch noch zu verschlimmern. Wenn du nun zustimmst, dann geht es dir so wie mir. Daher habe ich mich mal auf die Suche gemacht und einige Dinge zum Thema Wassereinlagerung herausgefunden.

Babybauch wassereinlagerungen

Der Bauch wächst und plötzlich schwillen die Füße an!

babybauch © photo 5000 – Fotolia

Wassereinlagerung – Bis zu einem bestimmten Punkt notwendig

Generell wird bei jeder Schwangeren Frau Wasser eingelagert und wird für den erhöhten Blutbedarf und den Austausch von Fruchtwasser benötigt. Im Normalfall verteilt sich das Wasser unauffällig in unserem Körper. Soweit so gut… Ab der zweiten Hälfte der Schwangerschaft kann es passieren, dass sich mehr Wasser in das Gewebe einlagert. Das wirst du wahrscheinlich am ehesten am Nachmittag oder Abend merken, wenn du viel gestanden oder gesessen hast. Doch, wie kommt es dazu? Zum einen halten die Nieren einiges an zugeführtem Wasser zurück, um das Kind optimal versorgen zu können, zum anderen ist die immer schwerer werdende Gebärmutter mitverantwortlich. Diese drückt immer mehr auf das Becken, was den Rückfluss des Blutes aus den Beinen erschwert. Außerdem sind die Blutgefäße erweitert, um die größere Blutmenge überhaupt bewältigen zu können. Leider werden die Gefäße dadurch aber auch durchlässiger, was es dem Wasser leichter macht sich im Gewebe zu sammeln.

Was hilft gegen Wassereinlagerungen?

Die besten Mittel gegen die Wassereinlagerungen sind immer noch Bewegung, ausgewogene Ernährung und öfter mal die Beine hochlegen. Langes stehen oder sitzen führen zu dicken Knöcheln, weil das Blut nicht gut zurückfließen kann. Wohltuend kann auch ein Vollbad mit Meersalz oder ein Kastanienbad sein. Letzteres regt die Nierentätigkeit an und hilft ein wenig das Wasser auszuscheiden. Sollten die Schwellungen in den Beinen sehr unangenehm sein, kannst du dir von deinem Arzt spezielle Stützstrümpfe verschreiben lassen. Diese unterstützen die Arbeit der Venen und helfen das Blut besser zu transportieren. Hast du vielleicht schon mal bemerkt, dass du nachts häufiger auf Toilette musst? Das liegt an dem Wasser, welches durch das Hochlegen der Beine besser zurückfließen und ausgeschieden werden kann. Früher wurde den Frauen immer wieder geraten auf Salz zu verzichten oder einen Reistag einzulegen. Neuere wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass es sogar schädlich sein kann! Salz verbessert die fließeigenschaften des Blutes sogar. Auch Entwässerungstabletten sind für Schwangere tabu, außer dein Arzt rät dir explizit dazu.

Wassereinlagerungen genau beobachten

In der Regel sind Wassereinlagerungen wirklich harmlos und bereits wenige Tage nach der Geburt einfach verschwunden. Sie sind es auch, die einen Großteil deines momentanen Gewichtes ausmachen. Schön, wenn man die Pfunde so einfach wieder losbekommt! Trotzdem müssen Schwellungen (Ödeme), die durch das Wasser verursacht werden, genau beobachtet werden. In Kombination mit Bluthochdruck, Schwindelgefühl und Augen flimmern könnte es sich auch im einen Gestose handeln. Als Gestose wird eine Art von Schwangerschaftsvergiftung bezeichnet, die behandlungsbedürftig ist. Bei Unsicherheiten steht dir dein Arzt immer zur Verfügung.

Darf ich Dir noch was empfehlen?

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