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Akne in der Schwangerschaft

Akne in der Schwangerschaft

Viele Frauen schwärmen in der Schwangerschaft von dichten Haaren und sanfter, reiner Haut. Bei einigen Frauen kommt es jedoch in dieser Phase zu einer vermehrten Bildung von Mitessern und Pickeln. Man spricht in diesen Fällen von einer Schwangerschaftsakne. Grund für den plötzlichen Akne-Ausbruch ist die Hormonumstellung, die der Körper durchläuft. Die Umstellung bringt den ganzen Körper durcheinander, die Stimmungen schwanken, seltsame Gelüste stellen sich ein – die Hormonschwankungen machen sich aber auch auf der Haut bemerkbar. Besonders die männlichen Geschlechtshormone, insbesondere das Testosteron, sorgen dafür, dass die Talgdrüsen vermehrt Sekret produzieren. Besteht zusätzlich eine starke Verhornung, ist das Risiko groß, dass die Ausführungsgänge der Talgdrüsen verstopfen und sich Pickel bilden. Glücklicherweise kann man sagen, dass sich die Akne in der Schwangerschaft in den meisten Fällen zurückbildet, wenn die Schwangerschaft beendet ist. Trotzdem leiden viele Frauen unter den Hautunreinheiten.

Akne in der Schwangerschaft

Tipps gegen Schwangerschafts Akne!

Zu Reinigung der Haut sollte in der Schwangerschaft ein pH-neutrales Reinigungsmittel genutzt werden, um den Säureschutzmantel der Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Liegen nur kleine Hautunreinheiten vor, kann man mit einem Peeling die Verhornungen lösen, so dass der Talg wieder abfließen kann. Bestehen Pickel, bei denen ein Eiterkopf zu sehen ist, sollte man von Peelings allerdings Abstand nehmen, da durch die Reibung die Entzündung verstärkt werden kann. Öffnen sich die Pickel, können Erreger außerdem verschleppt werden und an anderen Stellen Entzündungen auslösen; man spricht dann von einer Schmierinfektion. Stattdessen bieten sich Masken mit Heilerde an. Heilerde wirkt entzündungshemmend und entzieht der Haut überflüssigen Talg. Da sie aber auch austrocknet, sollte die Haut nach einer solchen Maske mit einer Feuchtigkeitscreme versorgt und gepflegt werden.

Die Pickel lassen sich lokal mit beruhigenden Tinkturen aus Kamille oder Ringelblume betupfen. Viele Betroffene haben auch gute Erfahrung mit Teebaumöl gemacht. Da Teebaumöl allerdings sehr hautreizend ist, sollte es nur in einem neutralen Trägeröl dünn auf die entzündeten Stellen aufgetragen werden. Helfen solche Hausmittel nicht aus, kann der Hautarzt Arzneimittel verschreiben, die entweder direkt auf die Talgdrüsen wirken und eine Verminderung der Hornschicht verursachen oder solche, die eine antibiotische Wirkung haben.

 

  • 2x täglich Waschen – mit PH neutraler Seife. Ideal ist auch eine spezielle Reinigungsmilch.
  • Verzichten Sie auf Feuchtigkeitsceme, die Öle enthalten.
  • Reiben Sie Ihr Gesicht niemals mit einem nassen Waschlappen, sondern befeuchten Sie Ihr Gesicht ohne zu reiben. Beim Abtrocknen nur tupfen statt reiben.
  • Lassen Sie die Finger von den Pickeln. So vermeiden Sie Narben
  • Zahnpasta auf besonders entzündeten Pickeln hilft
  • Achten Sie bei Make-Up Produkten auf hautfreundliche Inhaltsstoffe – keine Öle.

 

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