Kinder

Kindergarten: wenn das Kind plötzlich streikt!

Kind hand vorm gesicht

Ich weiß nicht was im Moment los ist, aber meine Tochter lässt sich jeden morgen etwas neues einfallen, um nicht in den Kindergarten zu müssen. Entweder hat sie Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen, manchmal tun die Augen weh oder sie verfällt direkt in große Heulerei. Ich muss dazu sagen, dass meine Lisi erst 4 Jahre alt ist – ganz schön kreativ für das Alter. Ich dachte immer solche „Ausreden“ gehen erst mit der Schule los, kennt man ja selbst noch von früher. Doch was macht man nun, wenn das Kind plötzlich nicht mehr in den Kindergarten will? Irgendwo muss es doch dran liegen?

Haben wir es dann doch in den Kindergarten geschafft, fängt sie schon an zu weinen, wenn wir den Flur betreten. Mir zerreißt es jedesmal das Herz, wenn ich mein Kind weinend in der Gruppe zurücklassen muss. Das kann es doch nicht sein? Sie ist immer gerne in den Kindergarten gegangen und hatte immer ganz viel Spaß, plötzlich ist alles anders? Irgendwas muss doch passiert sein?

Kind hand vorm gesicht

Ich versteck mich schnell hinter Mami…

Meine Tochter ist nach den Sommerferien innerhalb des Kindergartens in eine neue Gruppe gekommen. Bei uns gibt es sogenannte Nestgruppe für Kinder bis 4 Jahre und anschließend geht’s weiter in die nächste Gruppe. Zunächst fand sie es auch super, vorallem weil sie zusammen mit ihren Freunden umgezogen ist. Doch jetzt jammert sich immer öfter, dass ihr z.B. der Morgenkreis zu lange dauert und sie immer weinen müsste. Aber warum?

Gespräch mit den Erziehern

Ich habe die Erzieherinnen darauf angesprochen und einen Termin vereinbart, um dieses Problematik zu besprechen. Vielleicht bringe ich so Licht ins Dunkel und erfahre ein wenig mehr, über ihr Verhalten im Kindergarten und ob sie wirklich so oft weint. Ich denke, dass ist der einfachste und sinnvollste Weg um gemeinsam mit den Erzieherinnen Lösungen zu finden. Wenn sie sich wirklich nicht wohl fühlt in der Gruppe muss man einen Weg finden, um ihr den Kindergarten wieder schmackhaft zu machen.

Vielleicht ist es ja sogar möglich, einen Morgenkreis für die „kleineren“ Kinder abzuhalten und einen anderen für die Vorschulkinder? Ich kann mir schon gut vorstellen, dass Kleinkinder nach einer gewissen Zeit einfach keine Lust mehr haben still da zu sitzen und nur zuzuhören. Die Vorschulkinder hingegen müssen es lernen und haben auch viel mehr Interesse daran.

Darf ich Dir noch was empfehlen?

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